Mann-Frau-GesundOft hört man davon, dass Intervallfasten bei Frauen nicht so gut funktioniert wie bei Männern. Tatsächlich kann das sein. Das liegt an den Hormonen. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist der Hormonstatus sehr wechselhaft. Beim Mann verläuft die Hormonausschüttung dagegen relativ gleichmäßig.
Fasten greift ebenfalls in den Hormonstatus ein. In Notzeiten (das sind Fastenzeiten) werden vermehrt die Stresshormone Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet. Dadurch geht die Produktion der weiblichen Hormone zurück. So kann bei Frauen während des Fastens unter anderem zu folgenden Nebenwirkungen kommen:

 

– unregelmäßige Periode
– Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
– Müdigkeit, Schlafprobleme
– Stimmungsschwankungen
– Haarausfall
– der gewünschte Abnehmeffekt bleibt aus

Dennoch können auch Frauen vor dem fünfzigsten Lebensjahr vom Intervallfasten profitieren. Es wird geraten, beim Stundenfasten nicht länger als 12 bis 14 Stunden zu fasten. Bei der 5:2 Methode sollte nicht auf zwei aufeinander folgenden Tagen gefastet werden. Einmal mehr muss Frau darauf achten, dass sie in der Fastenzeit genügend Wasser trinkt. In den Essenszeiten ist unbedingt auf wertvolle Nährstoffe zu achten. Während der Periode wird geraten, auf das Fasten ganz zu verzichten. Wichtig ist es, auf den Körper zu hören und dementsprechend die Fastenzeiten oder die Auswahl der Nahrung anzupassen. Auf Fastenzeiten sollte ganz verzichtet werden, wenn das Wohlgefühl darunter leidet.

Für wen ist Intervallfasten nicht geeignet?

Aus der Medizin und Ernährungswissenschaft hört man viele unterschiedliche Meinungen zum Intervallfasten. Dass Intervallfasten für einen erwachsenen Menschen ab 25 Jahren nicht schädlich ist, darüber herrscht jedoch weitestgehend Einigkeit. Es gibt allerdings bestimmte Personenkreise, die besser nicht Intervallfasten sollten, beziehungsweise nur mit Einschränkungen:

– bei Essstörungen
– in der Schwangerschaft und Stillzeit
– bei akuten Infektionen
– bei chronischen Erkrankungen vorab ärztliche Rücksprache halten