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Intervallfasten ist ein Lebensstil keine Diät

Gerade, wer mit dem Intervallfasten relativ schnell abnimmt (häufig bei der 5:2 Methode oder weil insgesamt zu wenig Kalorien aufgenommen werden), wird vielleicht dazu verleitet, bereits nach kurzer Zeit wieder normal zu essen. Dann kann genau der negative Effekt eintreten, der sich früher oder später nach jeder Diät einstellt: der Jo-Jo-Effekt. Daher ist es wichtig, die passende Form des Intervallfastens für sich zu finden. Vor allem darüber hinaus nicht zu hungern!

Der falsche Plan

Nicht jede Methode des Intervallfastens ist für jeden gleich gut geeignet. Wer eine stressige sechs Tage Woche hat, dem wird es schwerfallen, ganze Tage zu fasten. Wer sowieso nicht viel Wert auf ein Frühstück legt, fährt dann besser mit der 16:8 Methode. Selbst innerhalb der unterschiedlichen Fastenformen ist immer genug Spielraum für persönliche Anpassungen. Ein langsames Herantasten kann helfen, die richtigen Zeitintervalle zu finden. Lesen Sie hierzu auch „Wie funktioniert Intervallfasten – Ablaufpläne“.

übertriebener Ehrgeiz

Auch das Gegenteil, zu hochgesteckte Ziele beim Intervallfasten, sind eher kontraproduktiv. Einige Menschen neigen dazu, die Fastenzeiten weiter auszubauen oder selbst in den Essenszeiten nur wenig zu essen. Alles mit der Hoffnung, dadurch möglichst schnell abzunehmen. Doch wer ständig weit unter seinem Kalorienbedarf bleibt, wird am Ende eine böse Überraschung erleben. Der Körper schlägt zurück, sobald die Gelegenheit da ist. Der Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert.

Ungeduld

Wenn nicht gleich in den ersten Wochen des Kurzzeitfastens die Kilos dahinschmelzen, verlieren einige die Geduld. Entweder sie geben es ganz auf oder überfordern den Körper mit rigiden Maßnahmen. Ein Körper reagiert schneller, der andere langsamer. Geben Sie Ihrem Körper auf jeden Fall Zeit, sich umzustellen. Wenn sich gar nichts verändert, hinterfragen Sie, ob es der richtige Fastenweg ist, den Sie für sich ausgewählt haben und ob Sie auch die wichtigen Faktoren des Fastens genügend beherzigen.

Nur Fasten allein …

… wird nicht reichen. Wer in den Essenszeiten weiterhin überwiegend zu ungesunden Lebensmitteln greift, wer hastig große Portionen verschlingt und keinerlei Bewegung in seinen Alltag integriert, wird auch beim Intervallfasten weder abnehmen noch gesundheitliche Vorteile erwarten können.