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Wasser geht immer. Das lässt gilt für jede Art von Intervallfasten, besonders während der Fastenperioden. In dieser Zeit fehlt ja auch die Flüssigkeit, die ansonsten mit der Nahrung aufgenommen wird. Zur Regeneration, für den Reinigungseffekt in der Fastenzeit, benötigt der Körper ausreichend Flüssigkeit. Im Ernstfall kann es ansonsten zur Konzentrationsschwäche, zu Schwindelgefühlen und mit der Zeit sogar zur Bildung von Nierensteinen kommen.
Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden, zwischen normalen Getränken, um den Durst zu stillen, und Getränken, die aufgrund ihres Kaloriengehalts eine kleine Mahlzeit bedeuten.

In der Praxis bedeutet das für die Fastenperioden: Wasser, Kräutertees, Tee und Kaffee sind erlaubt. Allerdings ohne Zusätze wie Zucker, Honig, Sirup, Sahne oder Milch. In den Fastenstunden oder am Fastentag eignet sich ein Glas Wasser zwischendurch auch hervorragend, um aufkeimende Hungergefühle zu besänftigen. Säfte, Limonaden oder Smoothies sind als Mahlzeiten zu betrachten und gehören in die Essenszeiten.

Auch auf Getränke mit Zuckerersatzstoffen (light, ohne Zucker) sollte man in der Fastenzeit verzichten. Aktuelle Studien haben bezeigt, dass Süßstoffe ganz und gar nicht insulinneutral sind. Allein durch den süßen Reiz auf der Zunge kommt es zu einer hormonellen Reaktion. Dadurch wird vermehrt Insulin ausgeschüttet und Hungerreize werden aktiviert.

Alkohol und Intervallfasten– und was ist mit Alkohol?

Unabhängig davon, woraus sich ein alkoholisches Getränk zusammensetzt, hat auch der Alkohol selbst ordentlich Kalorien. Mit 7 kcal je Gramm liegt er zwischen Kohlenhydrate (rund 4 kcal) und Fett (rund 9 kcal). Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Partys mehr geben darf. Glücklicherweise ist das Intervallfasten sehr flexibel, was auch einen Anteil an seinem Erfolg hat. Das heißt, für die 18:6 Methode, dass nicht an jedem Tag die Stunden exakt eingehalten werden müssen. Die Fastenzeiten lassen sich flexibel anpassen. Ein fastenfreier Tag zwischendurch lässt nicht gleich das ganze Konzept platzen. Wer um 24 Uhr das letzte Bier trinkt, frühstückt vielleicht erst am nächsten Nachmittag oder legt eine Pausentag vom Intervallfasten ein. Bei der 5:2 Methode lassen sich die Fastentage flexibel einrichten. Dass Alkohol grundsätzlich kein Schlankmacher ist, die Dosis das Gift macht und nicht in die Fastenzeiten gehört, dürfte klar sein.